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Krebs

Krebs ist ein Tier. Krebs ist ein Sternzeichen. Beides sehr angenehm uu ertragen. Aber Krebs bedeutet leider auch viel zu oft auch etwas was in einem wächst. Um es wieder los zuwerden muss man durch die Chemotherapie, schwere Operationen und Bestrahlung gehen. Leider verfolgen dann auch einen Todesängste. Was ist wenn der Krebs gewinnt? Wer weiss schon was es bedeutet an Krebs zu erkranken? Ich nicht. Aber ich weiss was es bedeutet einen geliebten Menschen dadurch zu verlieren. Im März 2011 erzählte mir mein Vater das er an Krebs erkrankt ist. Er nannte es harmloses Geschwür was er durch ein paar Bestrahlungen wieder verschwinden wird. Ich glaubte ihn. Erst mal. Mein Bauchgefühl sagte mir es wird nicht alles wieder gut. Mein Herz weigerte sich meinem Bauchgefühl zu glauben. Den es war ja mein Papa. Mein Papa ist unbesiegtbar. Nichts und niemand kann meinen Papa besiegen. Ich sah wie sich mein Papa veränderte. Zu den starken, immer gut gelaunten Mann den ich kannte entwickelte sich einen schwachen und aggressiven Menschen. Der Krebs machte ihn zu einem Fremden. Wir redeten nie darüber das er sterben wird. Auch ich redete mit niemandem darüber das er sterben wird. Täglich besuchte ich ihn. Machte seinen Haushalt, kaufte für ihn ein, machte alles was er nicht konnte. Nachmittags oder an den Wochenenden war meine Tochter dabei. Ich wollte das sie noch so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen soll. Meinem Papa tat das auch gut. Er wurde abgelenkt. Im Sonmer 2012 fing es an das mein Papa nur noch sehr viel schlief und nur noch aufwachte wenn seine Schmerzen zu groß waren oder er auf die Toilette musste. Nach einem weitere Besuch, mittlerweile häufiger im Krankenhaus als bei ihm Zuhause, sagte meine Tochter, die damals 4 1/2 Jahre war, das es sehr schön ist dem Opa zu helfen bevor er ein Engel wird. Sie hat das ausgesprochen was wir Erwachsene nicht getraut haben. Sie als Kind hat erkannt, ohne das es ihr jemand gesagt hat, das ihr Opa stirbt. An diesem Abend saß ich alleine im Wohnzimmer und habe geweint. Ich habe gemerkt das ich nicht mehr wegschauen kann. Mein Papa wird sterben. Er wird in naher Zukunft sterben. Ich lass alle Unterlagen und schaute mir alle Bilder an die seit der Diagnose gemacht worde sind an. Von Anfang an stand fest das er sterben wird. Von Anfang an wusste mein Papa das er uns verlassen wird. Alles was die Ärtze gemacht haben, haben die nur gemacht um sein Leben zu verlängern und ihm die Schmerzen zu nehmen. Mein Papa hat sich im Herbst dafür endschieden in einem Hospiz zu gehen. Sein Pfleger kannte ihn nur schlafend. Mein Papa hat nur geschlafen. Eines morgens ist mein Papa aufgewacht und ging noch einmal zur Toilette. Kaum ist er wieder in seinem Bett angekommen, machte er sich auf den Weg in den Himmel. Ich war jeden Tag bei ihm. An dem Tag wo ich mir vorgenommen habe etwas mit meiner Tochter zu machen, starb er. Ich konnte mich nicht verabachieden. Meine letzten Worte waren das ich schon groß sei. Obwohl mein Papa bei meinem letzten Besuch sehr schwach war, war er mein Papa. Er rollte die Augen und machte mich drauf aufmerksam das meine Hose nicht richtig zu ist. An diesem Tag nannte er mich zum letzten mal Erna und alberte mit mir herum. Zum letzten mal durfte ich sein Kind sein. Ich vermisse ihn jeden Tag. Es sind so viele Sachen passiert die ich ihm gerne erzählen möchte. Ich würde alles geben um ihn zum letzten Mal in den Arm zunehmen und ihn sagen das ich ihn liebe. Ich weiss wie schmerzhaft es ist Jemanden zu verlieren. Mein Papa war zwar die Hauptperson. Aber nicht nur er. Auch die Familie wurde mit ihm krank. Als er gestorben ist, war ich auf der Suche nach gleichgesinnten. Da stieß ich auf Myriam von M. Sie hatte zwar nicht die gleiche Krebsart wie mein Vater aber durch ihre Krankheit hat sie vieles durchmachen müssen. Durch ihre Krankheit gründete sie einen Kampagne gegen Krebs. Sie betreibt sehr viel Aufklärungsarbeit und durch ein Film möchte sie viel mehr Aufmerksamkeit bekommen was für ein Arschloch Krebs doch ist. Ich möchte euch gerne darum bitten eine kleine Spende ab zu geben oder wenigstens sie auf Facebook oder auf ihre Homepage Myriam-von-m.de zu verfolgen. Krebs heilt man nicht einfach mit einer Pille. Über Krebs muss mehr Aufklärung folgen! Früh erkannter Krebs ist noch behandelbar. Mein Papa hat die Anzeichen das mit ihm etwas nicht stimmt ignoriert. Bei ihm war es zu spät als es diagnostiziert wurde. Daher geht zur Vorsorge!

1.4.15 21:50

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